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Behandlung von Nierensteinen

"Nierensteine sollte man ins Rollen bringen, sonst läuft nichts mehr“
Gerhard Uhlenbruck; deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Nierensteine können als Volkskrankheit bezeichnet werde. Etwa einer von 10 Menschen entwickelt im Laufe seines Lebens mindestens einen Stein, in Deutschland erkranken jährlich ca 1-2% der Bevölkerung.

Die Ursache von Nierensteinen können genetisch sein, sind häufig aber mit Lifestyle-Faktoren (insbesondere Ernährung) vergesellschaftet.

Wenn Nierensteine eine gewisse Größe erreicht haben, können Sie den Urinablauf von der Niere in die Blase blockieren und somit akute und sehr starke Schmerzen verursachen.

Die Behandlung von Steinen im Harntrakt ist je nach Größe, Zusammensetzung des Steins und Lage unterschiedlich. Solange ein Stein in der Niere liegt und eine gewisse Größe nicht überschreitet, kann eine besonders elegante Behandlungsmethode zum Einsatz kommen, die ESWL (Extrakorporale Stoßwellen-Lithotrypsie).

Dabei handelt es sich um eine spezialisierte Anwendung von Ultraschallstoßwellen, die einen Stein in viele kleine Einzelteile zertrümmern, die dann oft schmerzfrei mit dem Urin ausgespült werden können. Der Eingriff wird, idealerweise in einer kurzen Narkose durchgeführt und kann in unserer Praxis erfolgen.

Bei Harnleitersteinen oder größere Nierensteinen kommen aufwändigere endoskopische Verfahren zum Einsatz. Für diese Eingriffe hat sich die jahrelange Zusammenarbeit mit mehreren urologischen Kliniken für unsere Patienten bewährt. Um das Risiko eines Widerauftreten von Nierensteinen nach eine Behandlung so klein wie möglich zu halten, ist eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme wichtig. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, die Zusammensetzung des Steins zu kennen, so kann man Lebens und Ernährungsgewohnheiten entsprechend anpassen und das Risiko für erneute Steine erfolgreich senken.